Fahrerlaubnisrecht

Über allen Fahrerlaubnissen in Deutschland wacht die Fahrerlaubnisbehörde. Diese hat im Jahr 2014 das Punktesystem reformiert, so dass bereits bei nunmehr 8 Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg, die Fahrerlaubnis entzogen wird.Die Fahrerlaubnisbehörde kann bei Vorliegens entsprechender Voraussetzungen auch die Medizinisch-Psychologische Untersuchung, allgemein als „Idiotentest“ bekannt, anordnen.

Das macht sie, wenn sie den Eindruck hat, der Fahrer sei charakterlich nicht in der Lage, ein Fahrzeug verantwortungsbewusst zu führen.

Da ist zum Beispiel der Fall, wenn der Punktestand von 8 Punkte im Fahreignungsregister erreicht worden ist, oder beispielsweise bei nachgewiesenen Fahrten unter Drogeneinfluss oder ab eine Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille.  Wenn eine entsprechende Anordnung zur Entziehung der Fahrerlaubnis ergeht, so ist es in der Regel sehr schwer, dagegen vorzugehen.Daher sollte man bereits im Vorfeld aktiv werden und versuchen, gegen jeden einzelnen Bußgeldbescheid, der mit Punkten belegt ist, vorzugehen.

Meine Kanzlei berät Sie in allen Fragen rund um die Fahrerlaubnis, legt Widersprüche gegen Anordnungen der Fahrerlaubnisbehörde ein und begleitet Sie bei Gerichtsverfahren.Wichtig ist auch zu wissen, dass Punkte im Fahreignungsregister verschiedene Tilgungsfristen haben, also Fristen, wann die Punkte wieder aus dem Fahreignungsregister gelöscht werden.

Es gibt auch die Möglichkeit, bis zu einem Punktestand von 4 Punkten, einen Punkteabbaukurs zu machen, bei dem zumindest 1 Punkt abgebaut werden kann.

Auch im Bereich des Fahrerlaubnisrechts kann die Rechtsschutzversicherung für die Kosten des Verfahrens problemlos eingesetzt werden. Diese übernimmt in der Regel sowohl Anwalts, als auch Gerichtskosten in diesen Verfahren.