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Strafbefehl-Check

Was ist ein Strafbefehl?

Ein Strafbefehl ist eine Anklage der Staatsanwaltschaft und ein Urteil des Amtsgerichtes in einem. In der Regel wird ein Strafbefehl bei kleineren Delikten erlassen, wie etwa beim Vorwurf des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Unfallflucht, diverser weiterer Verkehrsdelikte wie fahrlässige Körperverletzung.

Aber es wird auch außerhalb des Verkehrsstrafrechts gerne bei kleineren Delikten ein Strafbefehl erlassen, wie Wirtschaftsdelikte, aber auch Beleidigung oder Körperverletzung. Wenn Sie einen Strafbefehl erhalten, steht da der Tatvorwurf drin und gleichzeitig die Strafe, die Sie erwartet.

In aller Regel wird dies eine Geldstrafe sein, die aus zwei Faktoren besteht:

  1. Anzahl der Tagessätze (schwere der Tat)
  2. Höhe der Tagessätze (einkommensabhängig)

Die Höhe der Tagessätze wird aus Ihrem monatlichen Nettoeinkommen berechnet. Dabei wird Ihr Nettoeinkommen durch 30 Tage geteilt.

Wenn Sie also z.B. 2.100,– € netto verdienen, haben Sie eine Tagessatzhöhe von 70,– €.
Bei einer Strafe von 40 Tagessätzen á 70,– € hätten Sie eine Geldstrafe von 2.800,– € zu zahlen.

Was kann ich tun, wenn ich einen Strafbefehl erhalten habe?

Gegen jeden Strafbefehl hat man eine Einspruchsfrist von 2 Wochen nach Empfang des Strafbefehls.

Wenn Sie diese Frist versäumen, wird der Strafbefehl rechtskräftig und Sie können nichts mehr dagegen tun, auch wenn Sie unschuldig sind. Sehr oft, in über 50 Prozent der Fälle, kann man durch einen Einspruch gegen einen Strafbefehl ein besseres Ergebnis erzielen.

Teilweise macht es aber keinen Sinn, gegen einen Strafbefehl vorzugehen, wenn etwa die Tatvorwürfe richtig und beweisbar sind und die Rechtsfolge relativ milde ist. Ich checke Ihren Strafbefehl kostenlos, ob es Sinn macht, Einspruch einzulegen.

Laden Sie Ihren Strafbefehl einfach hoch und schicken Sie diesen an meine E-mail.